Unser Beratungsangebot
Unser Beratungsangebot richtet sich an alle LSBTIAQ+ Personen ab 18 Jahren, die in Berlin leben — wo auch immer du stehst auf deinem Weg. Ebenso beraten wir Menschen, die mit LSBTIAQ+ Personen in privatem oder professionellem Kontakt sind, zum Beispiel Partner*innen, Elternteile, Sozialarbeiter*innen, Ärzt*innen und andere. Wir beraten vertraulich, kostenfrei und bei Bedarf anonym, entweder im persönlichen Gespräch, per Video, Telefon oder E-Mail.
Psycho-soziale Beratung
Angehörigenberatung
Kollegiale Fallberatung
Antidiskriminierungs- beratung
Rechtsberatung
Fachkräfteberatung
Wohnraumberatung
Queere Beziehungsberatung
Wegweiser
Unsere nächsten Gruppentermine
Hier findest du Infos zu den vielfältigen Gruppen im Sonntags-Club
Allgemeine Fragen zur Beratung beim Sonntags-Club
Alle unsere Beratungsangebote sind für dich kostenlos.
Über Spenden freuen wir uns (aber nur, wenn es dir finanziell wirklich möglich ist).
Nein, wie können leider keine Psychotherapie anbieten, da Sonntags-Club keine Psychotherapeut*innen tätig sind. In der Beratung können wir dir aber dabei helfen herauszufinden, ob eine Psychotherapie das richtige für dich sein könnte und dich auf dem Weg zur Therapie und bei der Suche nach einem Therapieplatz unterstützen.
Der Hauptunterschied zwischen Psychotherapie und psychosozialer Beratung liegt in der Zielsetzung und Tiefe der Arbeit:
- Therapie (z. B. Psychotherapie) ist auf die Behandlung psychischer Störungen und tiefgehender emotionaler Probleme ausgerichtet. Sie wird von ausgebildeten Therapeut*innen durchgeführt und kann langfristig angelegt sein.
- Psychosoziale Beratung unterstützt Menschen in schwierigen Lebenssituationen (z. B. Stress, Konflikte, Entscheidungsfindung), ohne eine psychische Erkrankung zu behandeln. Sie ist lösungsorientiert und meist kurzfristiger.
Kurz gesagt: Therapie behandelt Störungen, während psychosoziale Beratung Unterstützung bei Lebensproblemen bietet.
QUEERHOME ist eine Beratungsstelle und bietet Wohnraumberatung und Unterstützung bei Wohnungsnot für queere* Menschen in Berlin. Wir haben keine eigenen Wohnplätze, du kannst also nicht direkt bei uns wohnen aber wir können Dich je nach Situation an unsere Kooperationspartner*innen vermitteln und unterstützen Dich mit Beratung und Informationen.
Nein, du kannst auch eine einmalige E-Mailadresse nutzen oder gar keine Mailadresse angeben. Wenn du eine Mailadresse angibst, wirst du über neue Nachrichten von deiner Berater*in informiert und erhältst Terminbestätigungen. Ansonsten musst du dich regelmäßig hier einloggen und deine Nachrichten checken. Das kannst du ganz so machen, wie du magst. Wir möchten, dass du dich damit wohlfühlst.
Wir sind keine staatliche Institution. Der Sonntags-Club e.V. ist ein privater, gemeinnütziger Verein. Die Beratungsarbeit wird durch den Berliner Senat finanziert und wir geben einmal im Jahr einen Bericht ab, in dem wir dem Senat erklären, wie wir das Geld verwendet haben. Darin geben wir einen groben Überblick über aktuelle Themen und eine Statistik zu den Beratungen ab. Die Daten dafür erheben wir anonym. Wir geben niemals Daten von Ratsuchenden an Behörden weiter, außer wenn uns ein Gericht dazu verpflichten würde und unser Widerspruch erfolglos wäre. Das ist noch nie passiert. Trotzdem speichern wir zur Sicherheit nur die allernötigsten Daten und löschen sie regelmäßig. Die Vertraulichkeit deiner Daten liegt uns sehr am Herzen.
Die Räume des Sonntags-Club sind leider nur eingeschränkt barrierefrei. Der Eingang ist bedingt rolligerecht. Es ist ebenerdig und hat an der Eingangstür eine Stufe von 17 cm. Am Eingang rechts befindet sich eine Klingel, eine Rampe wird ausgelegt. Das Café und die Beratungsräume sind mit einem Rollstuhl sehr gut zu erschließen. Die Wege bis zur Toilette sind barrierefrei. Die Toiletten sind mit E-Rollis leider nicht befahrbar und auch nicht behindertengerecht ausgebaut. Die Raumbreite beträgt nur 63 cm. Unsere Räume sind noch nicht barrierefrei für taube, blinde oder taubblinde Menschen. All dies soll in der Zukunft verbessert werden.